Fehler 1: Die Plattform nach dem Aussehen wählen
Eine gepflegte Oberfläche sagt nichts über Seriosität oder Konditionen. Gestaltung ist günstiger als Aufsicht, deshalb wirken auch zweifelhafte Anbieter professionell. Entscheiden Sie nach Bewilligungsstatus, Gebühren und Erreichbarkeit des Supports.
Fehler 2: Den Support nicht vor der Einzahlung testen
Der Support zeigt sich, wenn etwas nicht läuft, also genau dann, wenn Sie ihn brauchen. Schreiben Sie vor der ersten Einzahlung eine konkrete Frage zu Gebühren oder zur Kontoauflösung. Antwortzeit und Inhalt sagen mehr als jede Werbebeschreibung.
Fehler 3: Empfehlungen aus sozialen Netzwerken übernehmen
Empfehlungen in sozialen Netzwerken sind oft bezahlt, auch ohne Hinweis. Das Lauterkeitsrecht in der Schweiz verlangt eine Kennzeichnung, die Durchsetzung im internationalen Netz ist aber schwierig. Behandeln Sie solche Hinweise als kommerziell, bis das Gegenteil belegt ist.
Fehler 4: Den Auszahlungsablauf nicht klären
Probleme treten oft nicht bei der Einzahlung auf, sondern bei der Auszahlung von Gewinnen oder Restkapital. Fragen Sie vor der Registrierung schriftlich nach Dauer, Gebühren und Bedingungen wie einem Mindestumsatz. Die Antwort gehört in die Gebührenordnung oder die AGB, nicht nur in ein Gespräch.
Fehler 5: Die eigene Risikobereitschaft nicht klären
Passend ist die Plattform, die zu Ihrer Handelsweise und Ihrer Risikobereitschaft gehört. Wer selten handelt, braucht keinen tiefen Spread bei hoher Inaktivitätsgebühr. Wer vorsichtig vorgeht, braucht keinen Katalog hoch gehebelter Produkte. Klären Sie zuerst das Ziel, dann die Plattform.